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Montag 14. Oktober 2019

#3 Kalifornien und Kanada wollen Shampoofläschchen abwählen

Auch in den USA und Kanada wird über ein Verbot von Einwegplastik diskutiert.

„Mal ehrlich: Als Vater ist es ziemlich schwer, das alles seinen Kindern zu erklären. Was sagt man denn, warum auf der ganzen Welt tote Wale an die Strände gespült werden, der Bauch randvoll mit Plastiktüten?“, gestand der kanadische Ministerpräsident Justin Trudeau.

Deswegen hat er beschlossen, dagegen anzugehen und Einwegkunststoffe bis 2021 zu verbieten. Nach eigener Aussage sei er damit dem Vorbild des Europaparlaments gefolgt, das bereits mit überwältigender Mehrheit für ein weitreichendes Verbot von nichtwiederverwertbarem Plastik wie Strohhalmen, Tüten, Flaschen und Kaffeedeckeln gestimmt hat, um gegen die Verschmutzung durch weggeworfene Gegenstände anzugehen, die dann in unseren Gewässern und Feldern landen. In Kanada will sich Trudeau auf wissenschaftliche Berichte berufen, wenn es darum geht, was genau verboten werden soll, aber auch hier sind Strohhalme, Wasserflaschen und Plastiktüten im Gespräch. Außerdem will er durch wissenschaftliche Überprüfungen sicherstellen, dass das Verbot für kleine Unternehmen eher Chancen als Schwierigkeiten bietet.

Auch Kalifornien will ein Verbot für Einwegfläschchen in Hotel aussprechen. Abgeordnete haben ein Gesetz entwickelt, das die kleinen Fläschchen mit Shampoo, Conditioner und Lotions aus dem Verkehr zieht, die man jetzt noch oft in Hotels findet. Der Gesetzesentwurf soll 2023 in Kraft treten und Hotels dazu ermutigen, ihre Fläschchen durch Mehrwegkartuschen wie geschlossene Spendersysteme auszutauschen, um Plastikmüll zu reduzieren.

„Plastikverschmutzung ist ein ernsthaftes globales Problem und es ist jetzt an der Zeit, in ‚Mehrweg‘ und nicht ‚Einweg‘ zu denken“, sagt Dianna Cohen, Mitgründerin und CEO der Berkeley Plastic Pollution Coalition in Kalifornien.

Auch führende Industriekräfte stehen hinter dem Gesetz. Lynn Mohrfeld, Vorsitzender und CEO der California Hotel & Lodging Association, sagt, seine Unternehmensgruppe unterstütze die Initiative vollkommen. Ursprünglich habe er gedacht, dass keine gesetzliche Regelung nötig sei, da sich das Hotelwesen sowieso in diese Richtung bewegt, aber jetzt sei er froh, dass alle an einem Strang ziehen. Und das scheint zu stimmen. Dabei werden Kanada und Kalifornien nicht die Letzten sein.

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